Frauen im geteilten Deutschland
Eröffnung der neuen Sonderausstellung am 6.3. um 17 Uhr
Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ widmet sich der Frage, wie Frauen in Ost und West wahrgenommen wurden und werden. Während Frauen im Westen Deutschlands meist als „Heimchen am Herd“ gelten, werden Frauen aus dem Osten oft als taffe Rabenmütter bezeichnet, die ihre Kinder zu früh in die Krippe geben. Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, kuratiert von Clara Marz, setzt sich mit den zahlreichen Klischees rum „DIE Ostfrau“ und „DIE Westfrau“ auseinander. Es ist Anliegen der Ausstellung, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.






