Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Frauen im geteilten Deutschland"
am Freitag, dem 6. März, um 17 Uhr
Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ widmet sich der Frage, wie Frauen in Ost und West wahrgenommen wurden und werden. Während Frauen im Westen Deutschlands meist als „Heimchen am Herd“ gelten, werden Frauen aus dem Osten oft als taffe Rabenmütter bezeichnet, die ihre Kinder zu früh in die Krippe geben.
Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, kuratiert von Clara Marz, setzt sich mit den zahlreichen Klischees um „DIE Ostfrau“ und „DIE Westfrau“ auseinander. Es ist Anliegen der Ausstellung, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, dem 6. März 2026, um 17 Uhr im Kreismuseum statt. Neben einer Führung durch die Tafelausstellung wird es ein lockeres Gespräch über die „alten“ Klischees geben. Die Ausstellung ist bis zum 24. Mai 2026 zusehen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen bitte unter kreismuseum@anhalt-bitterfeld.de oder telefonisch unter 03493 401113.




