Finissage "Frauen im geteilten Deutschland"
Führung und Diskussion am 20. Mai 2026 um 17 Uhr
Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ widmet sich der Frage, wie Frauen in Ost und West wahrgenommen wurden und werden. Während Frauen im Westen Deutschlands meist als „Heimchen am Herd“ gelten, werden Frauen aus dem Osten oft als taffe Rabenmütter bezeichnet, die ihre Kinder zu früh in die Krippe geben. Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, kuratiert von Clara Marz, setzt sich mit den zahlreichen Klischees um „DIE Ostfrau“ und „DIE Westfrau“ auseinander. Es ist Anliegen der Ausstellung, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.
Zum Abschluss unserer Sonderausstellung findet am 20. Mai 2026 um 17 Uhr eine Führung durch die Ausstellung mit anschließender Diskussion statt!. Anmeldungen bitte unter 03493 401113 oder unter kreismuseum@anhalt-bitterfeld.de







